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In den Jahren von 1974 bis 1996 beschäftigte ich mich mit der Modelleisenbahn. Das heißt, bis zum 29 Februar 1978 hatte ich den Auftrag, unter der Leitung des Konkursverwalters, die in Konkurs gegangene Modelleisenbahn Firma Röwa, in Unterensingen, zu liquidieren. Hiernach leitete ich ein Modelleisenbahnfachgeschäft. Meine Gleiswendel kreierte und konstruierte ich in Zusammenarbeit mit meinem Sohn Helmut, im Januar 1987. Unter dem Namen “Modellbau Laggies” habe ich meine Gleiswendel dem Modellbahner bis Dezember 1996 angeboten. Vorab verstarben im Jahre 1993 meine beiden Söhne, die mich in meiner Arbeit sehr unterstützt haben. Dieser Tatbestand stellte den Grund dar, dass ich zum Jahresende 1996, meine Firma und somit auch die Rechte an meinem Produkt, an die Firma Noch verkauft habe.
Meinen Wohnsitz habe ich dann 1997 nach Hamburg verlegt. Zwischenzeitlich Rentner, beschäftige ich mich nun mit anderen Dingen. Nachdem ich den notwendigen Abstand von der Gleiswendel gefunden habe, finde ich auch Zeit und Muße, mich den anderen Aktivitäten zu nähern. Ein Höhepunkt in jedem Jahr, sind meine Ferien auf der Insel Sylt. Das Städtchen Westerland hat es mir angetan. Hier kann ich immer wieder auftanken und mich erholen.
Nun wieder auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung, entdeckte ich die von meinem Vater geschriebenen Romane “Ihr Lied” und “Du bist mein Vater”. Den Roman “Ihr Lied” habe ich bearbeitet und konnte ihn anschließend der breiten und interessierten Leserschaft präsentieren. Diese Tätigkeit bereitete mir sehr viel Freunde. Was aber genau so positiv war, sie animierte mich, selbst einen Roman zu schreiben. Am 14 Juli 2007 setzte ich mich an den Computer und schrieb meine erste Seite. Es sollte die Geschichte einer Leipziger Familie werden, die es vom ersten Tage an zu spüren bekam, was es heißt, wenn einem die Existenz “abgewickelt” wird. Gespickt mit sozialkritischen Anstößen, gab ich dem Roman den Titel “Und es entstehen blühende Gärten” Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie Walther. Er, Dipl. Ing. in einem ehemaligen VEB Betrieb, jedoch ohne Parteibuch, sie, gelernte Kindergärtnerin im gleichen Betrieb und der dreizehn Jahre alte Sohn Alexander. Mit dem Willen, selbst ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, durchläuft die Familie alle Höhen und Tiefen. Ja sogar die Liebe mit all ihren Verstrickungen kommt nicht zu kurz. Der Roman liest sich leicht und könnte hier und da die richtige Bettlektüre sein.
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